Aller Anfang muss nicht schwer sein

Eine Sprache zu erlernen passiert nicht von heute auf morgen und auch nicht von einer Stunde  Unterricht in der Woche. Sprache muss gelebt
werden. Je mehr verschiedene Einflüsse man nutzen kann um so schneller lernt man die Sprache. Zu dem darf man keine Angst haben Fehler zu machen, die meisten Menschen freuen sich wenn man versucht sich in ihrer
Sprache zu unterhalten. Keiner hat jemals über meine Fehler gelacht, auch nicht als ich während meines Au-pair Jahres in Italien den Hund und
nicht das Fleisch kochen wollte. cane = Hund, carne = Fleisch. Zum
Glück besaß die Familie keinen Hund. 
Cheers!

  • Spiele

    Wir reden hier von analogen Spielen, also nichts digitales ;) Es gibt eine Menge auf dem Markt, aber nicht alle Spiele sind für jeden geeignet.
    Zuerst sollte auf das Alter und das Sprachniveau geachtet werden. Nicht nur Sprachlernspiele können beim Sprachen lernen helfen, ich benutze gerne "Wer ist es" oder "Guess who" um Fragen und Verneinung im Simple Present zu üben.
    Beim Hueber Verlag kannst du Spiele wie "Ab in die Tüte" und "A weekend in London" erwerben. Bei "Ab in die Tüte" geht's ums Shoppen und "A weekend in London" hilft dir die Sehenswürdigkeiten und Stationen der legendären Tube zu lernen. Das ist oft ein Thema in der 7. Klasse.
    Wenn du Verben lernen willst empfehle ich dir unser Spiel "flip & find"(das gibt's auch auf französisch) und wenn du dich mit der Aussprache und der Rechtschreibung schwer tust und nebenbei noch neue Wörter lernen möchtest dann ist unser Spiel "Spellingo" genau richtig.
    Demnächst gibt es hier eine genauere Liste für spezielle Themen. So, keep coming back.

  • Apps

    Phase6 vom Circon Verlag ist zu empfehlen um Vokabeln zu lernen, weil die Aussprache direkt dabei ist. Auch für Anfänger und Fortgeschrittene ist die LÜK langu App. Eine weitere App, die sich auch auf die Aussprache konzentriert ist ELSA speak. Die Grundfunktionen sind gebührenfrei. Achtung! Hier wird amerikanisches Englisch gesprochen. Die App Cake
    gefällt vielleicht den jüngeren SchülerInnen besonders, da die einzelnen Phrasen mit Videoclips aus Cartoons und TV Serien/ Filmen unterlegt ist. 

    Etwas anspruchsvoller ist die App "wordup" die mir ein Freund aus England empfohlen hat. Diese App eignet sich sehr gut für Abiturienten und StudentInnen. Mehr zu dieser App später. Zwar etwas teuer aber sehr nützlich für alle die oft einen Text verfassen müssen, ist die App Grammarly
    Die App findet nicht nur Rechtschreibfehler und
    korrigiert Satzzeichen, sondern gibt auch Empfehlungen Sätze klarer zu
    formulieren. Außerdem kann man auf deren Website Erklärung zu verschiedenen Rechtschreibregeln und Schreibtipps finden. 

  • Bücher

    Wer gerne liest und sich so mehr Vokabular aneignen möchte, sollte ein Niveau unter seinem eigenen lesen. Das ermöglicht ein entspanntes Lesen und neue Wörter gibt's immer. Diese versteht man aber besser wenn man
    den Zusammenhang versteht, was bei einem schwereren Niveau oft nicht der
    Fall ist. Lesen hift auch den englischen Satzbau unbewusst zu lernen. Somit kann der Leser selber besser schreiben. Mehrere Bücher eines Autors zu lesen hat auch was für sich, vor allem wenn es eine Serie ist. Autoren benutzen oft das gleiche Vokabular und liefern somit dem Leser eine Wiederholung der neu erlernten Wörter, die so besser ins Langzeitgedächtnis gelangen.
    Wer wenig Zeit hat, der kann 5 oder 10 Minuten- Geschichten lesen (unter anderem bei Pons erhältlich) Beim Circon Verlag
    gibt es jede Menge Krimis für alle Levels, von A1- C1. Auch beim Circon Verlag erhältlich sind die Sprachwelten Kurzgeschichten, also mal was
    anderes als Krimis. Meine Lieblingsgeschichte ist "Till Death Us Do Part" aus dem Sprachwelten-Band „Highland Heroes“ (ISBN: 9783817419364)
    Das Sprachniveau nach dem Europäischen Referenzrahmen kann jeder im Internet selbst testen.

  • mehr zum Lesen

    Außer Bücher gibt es natürlich auch Magazine die speziell für den Erwerb einer Sprache entwickelt wurden. Der Spotlight Verlag
    bietet hier neben englischem auch französiches, italienisches,
    deutsches und spanisches Material an. Was mir an der Zeitschrift
    besonders gefällt sind die Extras, wie zum Beispiel die Vokabel-Karten.

  • Filme

    Bei Filmen, wie auch bei Büchern, empfiehlt es sich einen Film unter
    seinem Nivau auszusuchen. Serien, eignen sich besser als Filme, da man
    die gleichen Charaktere hat und den Zusammenhang besser erfassen kann.
    Wer mit Untertiteln schauen will, bitte nur in der Zielsprache, sonst
    bringt es nicht viel.

    Ältere Filme wie z.B. Mrs Marple oder
    Poirot, in denen oft langsamer gesprochen wird, eignen sich besser als
    neue Serien und Filme wo oft sehr schnell oder vor lauter Action kaum
    gesprochen wird. Für kids sind Cartoons zu empfehlen. Einmal im Monat
    gibt es einen Kinobend (movie night) im Englisch Studio. Nach dem Film wird diskutiert und "socialized"

  • Lieder

    Oft übersehen, aber allgegenwertig sind Lieder.
    Wir singen mit und wiederholen im Refrain das gleiche Vokabular. Aber
    Achtung, künstlerische Freiheit erlaubt sich Satzbau und Grammatik zu
    verändern. Versuche dein Lieblingslied zu übersetzten, wenn nötig mit Deepl Translator
    Jedesmal wenn du jetzt mitsingst weißt du erstens was du singst und zweitens übst du die Aussprache.